Neues Forschungsprojekt SEAMOS für zivile maritime Sicherheit

Visualisierte konzeptionelle Darstellung, KI-generiert mit OpenAI

Mit dem dreijährigen Verbundprojekt SEAMOS – Sensor-basiertes Autonomes Monitoring System – sollen neue Technologien für die zivile maritime Sicherheit entwickelt werden. Intelligente Sensorik, autonome maritime Systeme, Simulation und KI-basierte Verfahren sollen dazu beitragen, sicherheitsrelevante Ereignisse frühzeitig zu erkennen und die gewonnenen Informationen zu einem kontinuierlichen Lagebild zusammenzuführen.

Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Verbundprojekt wird von der NXP Semiconductors Germany GmbH koordiniert. Neben der Universität Rostock und NXP gehört die EvoLogics GmbH zu den Verbundpartnern. Als assoziierte Partner sind der Rostocker Hafen, die Feuerwehr Rostock sowie die Forschungsprojekte ADVISOR (ITEA4) und DIEB (BMFTR) beteiligt.

Die Universität Rostock ist über die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik mit dem Institut für Informatik (IfI) und dem Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik (IMD) am Projekt beteiligt. Das Gesamtprojekt wird von Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Danielis geleitet; das IMD-Team steht unter der Leitung von Dr. Frank Golatowski.

Die Arbeiten der Universität Rostock konzentrieren sich insbesondere auf Simulation, Sensordatenverarbeitung, Kommunikation, Datenfusion und KI-gestützte Lagebilderzeugung. Ziel ist es, heterogene Datenquellen intelligent miteinander zu verknüpfen und damit eine verlässliche Grundlage für die frühzeitige Erkennung und Bewertung sicherheitsrelevanter Ereignisse im maritimen Umfeld zu schaffen.

Laufzeit: 
01.09.2026–31.08.2029

 

Ansprechpartner an der Universität Rostock:

Institut für Informatik:

Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik:


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