Institut für Informatik beteiligt sich an der Langen Nacht der Wissenschaften am 26. April 2018

Institut für Informatik

Das Programm des Instituts für Informatik finden Sie hier:
http://www.lange-nacht-des-wissens.de/category/programm/suedstadt/albert-einstein-str-21-22/.

Die Stationen des Instituts für Informatik im Einzelnen:

Datenschutz-Sprechstunde

  • Raum: Atrium
  • Zeit: 18:00 – 21:30 Uhr (fortlaufend)
  • Zielgruppe: für Kinder ab 10 Jahre geeignet

Mit vielen unserer täglichen Aktionen hinterlassen wir eine große Menge digitaler Daten, seien es Anfragen an Suchmaschinen, E-Mails oder Textnachrichten. Bei vielen Diensten werden aber auch Audio- und Videodaten gespeichert und ausgewertet sowie Geopositionen aufgezeichnet. Und Alexa protokolliert bei vielen live aus den Wohnzimmern.

Wenn Sie wissen möchten, welche Apps, Programme und Dienste im Internet welche Arten von Daten sammeln oder die Datenschutzeinstellungen Ihres Handys überprüfen lassen möchten, dann besuchen Sie zu uns im Konrad-Zuse-Haus.Wir beraten Sie vor Ort zu Ihren Fragen rund um das Thema Datenschutz und Privacy.

Gespräch | Dr.-Ing. Thomas Mundt, Mark Lukas Möller, PD Dr.-Ing. habil. Meike Klettke

Das PONG-Revival: Wer ist der beste Spieler dieser sensorbasierten PONG-Variante?

  • Raum: Atrium
  • Zeit: 18:00 – 22:00 Uhr (fortlaufend)
  • Zielgruppe: für Kinder unter 10 geeignet

Wer ist der beste PONG-Spieler auf der Langen Nacht der Wissenschaften? PONG, der Urvater der Videospiele, wird mithilfe moderner Sensor-Technologie zum interaktiven Erlebnis für Groß und Klein. Das Spiel demonstriert dabei Methoden zur Verarbeitung verrauschter Sensor-Daten wie sie auch jenseits von Spielen angewandt werden.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Sensoren in unserem Alltag, werden effiziente Verarbeitungsmethoden immer wichtiger. Diese können in verschiedensten Anwendungsszenarien eingesetzt werden – zum Beispiel neben dem PONG-Spiel auch für technische Assistenzsysteme zur Überwachung von neuromuskulären Störungen oder zur Erkennung von agitiertem Verhalten bei Menschen mit einer Demenzerkrankung.

Spiel mit Quiz | Mark Tschuden, Max Schröder

Bewahre Deine Privatsphäre, sei trotzdem mutig: ein Spiel zur Einschätzung der Wichtigkeit persönlicher Daten

  • Raum: Atrium
  • Zeit: 18:00 – 22:00 Uhr (fortlaufend)
  • Zielgruppe: für Kinder unter 10 geeignet

Bewahre Deine Privatsphäre, sei trotzdem mutig: ein Spiel zur Einschätzung der Wichtigkeit persönlicher Daten. Besucher sollen aus einer großen Menge an personenbezogenen Daten diejenigen heraussuchen, die sie an Anbieter im Internet / in der Cloud herausgeben würden, ohne ihre Privatsphäre zu verletzen. Wer schafft es, sich seine Privatsphäre zu bewahren und trotzdem den Anbieter mit vielen Informationen zu versorgen? Der Mutigste unter den Vorsichtigen bekommt einen Preis, der zu jeder vollen Stunde vergeben wird.

Spiel mit Quiz | Hannes Grunert

Juniorstudium – Als Schüler an die Uni

  • Raum: Foyer
  • Zeit: 16:00 – 22:00 Uhr (fortlaufend)
  • Zielgruppe: für Kinder ab 10 Jahre geeignet

Ein Lebensabschnitt, der einerseits durch intensives Lernen geprägt ist, andererseits aber auch starke Änderungen in Lebens- und Lernprozessen mit sich bringen kann, ist der Übergang zwischen Schule und Hochschule. Aktuelle Studien belegen, dass ca. ein Drittel der deutschen Studierenden ihr Studium vorzeitig abbricht, wobei 4 von 10 aller Studienabbrecher aufgrund nicht ausreichender Leistungen oder mangelnder Studienmotivation ihr Studium beenden. In den Ingenieurswissenschaften hat 2012 sogar jeder Zweite sein Bachelorstudium an einer deutschen Universität abgebrochen. Angesichts fehlender Fachkräfte in vielen Bereichen der deutschen Wirtschaft ist dies ein ernstzunehmendes Problem. Im IT-Sektor beispielsweise stieg der Fachkräftemangel seit 2009 um mehr als das Doppelte an. Aktuelle Zahlen des Branchenverbands BITKOM verzeichnen 55.000 offene IT-Stellen in der Gesamtwirtschaft im September 2017. Dies ist ein Anstieg von über 20 % in den letzten zwei Jahren.

Um dem drastischen Anstieg fehlender Spezialisten entgegenzuwirken und gleichzeitig durch intensive Studienvorbereitung während der Schulzeit die Anzahl der Studienabbrecher präventiv zu verringern, hat sich das mediengestützte Juniorstudium der Universität Rostock als Ziel gesetzt, universitäre Lehr- und Lernangebote für Schülerinnen und Schüler deutschlandweit anzubieten.

Das Rostocker Modell des Juniorstudiums läuft als einziges Schülerstudium in Deutschland mit einer breiten Auswahl an Lehrveranstaltungen onlinebasiert ab. Hierfür wird eine moderne Lernplattform eingesetzt, welche die Videoaufzeichnungen, Vorlesungsskripte, interaktiven Aufgaben und Tests von überall auf der Welt zu jeder Zeit zugänglich macht. Unterstützt werden die Juniorstudierenden dabei von erfahrenen Online-Tutoren, mit denen sie sich über verschiedene Kommunikationskanäle in einer sozialen Lernumgebung austauschen können.

Schülerinnen und Schüler sollen somit an ein Studium und seine spezifischen Anforderungen herangeführt werden, um den Übergang von der Schule zur Hochschule zu erleichtern. Gleichzeitig wird den Juniorstudierenden eine effiziente Studienorientierung geboten, da sie in verschiedene Veranstaltungen hereinschnuppern und bereits zu Schulzeiten akademische Arbeitstechniken erlernen können. Nicht zuletzt kann durch die Vergabe von anrechenbaren Zertifikaten bzw. wie im Fall Medizin durch Verbesserung der Zulassungsnote die Studienzeit verkürzt werden.

Infostand mit Plakat, kurze Vorträge und Erläuterungen | M.Sc. Ingolf Waßmann, M.Sc. Christiane David, Pia Stine Drews

Programmieren? – Kinderleicht!

  • Raum: Atrium
  • Zeit: 18:00 – 21:00 Uhr (fortlaufend)
  • Zielgruppe: für Kinder unter 10 geeignet

Jeder kann programmieren – auch Du! Erforsche, wie Computerprogramme arbeiten, finde Fehler in den Programmen und verbessere sie selbst! Das Schönste dabei: Du musst dazu vorher keine Programmiersprache gelernt haben. Deine Programme bestehen aus kleinen Puzzleteilen, die Du mit der Computermaus zusammenschieben kannst. Gelingt es Dir, dem Computer zu sagen, was er machen soll?

Spiel mit Quiz | Dr. Lutz Hellmig

Cloud Computing

  • Raum: 037
  • Zeit: 18:30 – 19:00 Uhr + 20:00 – 20:30 Uhr (30 min)
  • Zielgruppe: für Jugendliche ab 16 geeignet

Cloud Computing dringt durch populäre Anwendungen wie das Speichern und Abrufen von Bildern oder Videos in das alltägliche Leben vor. Der Vortrag führt in das Thema Cloud Computing ein und stellt ein energieeffizientes studentisches Labor sowie ein intelligentes Cloud-Speichersystem vor. Das Labor kann im Anschluss besichtigt werden.

Vortrag | Dr.-Ing. Helge Parzyjegla, Prof. Dr.-Ing. Gero Mühl

Google, Amazon und Big Data: Der große Lauschangriff oder der Preis des Komforts?

  • Raum: 037
  • Zeit: 19:00 – 19:30 Uhr + 20:30 – 21:00 Uhr (30 min)
  • Zielgruppe: für Kinder ab 10 Jahre geeignet

Smarte Systeme in Wohnung, Auto und Smartphone sollen uns im täglichen Leben unterstützen. Apps und als Lautsprecher verkleidete Assistenten sollen uns (fast kostenlos) Dienste anbieten. Aber sind diese Dienste von Google, Amazon, Facebook und Apple wirklich so kostenlos? Alle von ihnen aufgezeichneten Daten werden nicht selbst in der Wohnung, im Auto oder auf dem Smartphone ausgewertet, sondern in die Datenwolke zum Hersteller in die USA oder nach Korea übertragen. Im Vortrag wird der Wert unserer Daten beleuchtet und außerdem gezeigt, wie man dieselben Dienste äußerst datensparsam anbieten könnte. Rostocker Forscher in der Informatik arbeiten an der Lösung des Problems: die tatsächlich vorhandene lokale Intelligenz der smarten Systeme nutzen, um der Datenwolke und dem Hersteller Informationen vorzuenthalten, die unsere Privatsphäre verletzen könnten. Das Entwurfsprinzip für solche vertrauenswürdigen Systeme heißt „Privacy by Design“.

Vortrag | Prof. Dr. Andreas Heuer

Von Sensordaten zu Intentionen – können Maschinen wissen, was Menschen wollen?

  • Raum: 037
  • Zeit: 19:30 – 20:00 Uhr + 21:00 – 21:30 Uhr (30 min)
  • Zielgruppe: für Jugendliche ab 16 geeignet

Intelligente Assistenzsysteme zielen darauf ab, Menschen bei ihren Tätigkeiten im beruflichen und privaten Alltag zu unterstützen. Sowohl die Realisierung „intelligenter“ Umgebungen als auch die Unterstützung mobiler Tätigkeiten sind Anwendungsfelder für derartige Systeme, die auch durch Schlagworte wie „Ambient Intelligence“ und „Ambient Assisted Living“ umschrieben werden.

Assistenzsysteme müssen in der Lage sein, die vorliegende Situation einzuschätzen um auf dieser Basis eine geeignete assistive Intervention auszuwählen. Eine zentrale Herausforderung dabei ist die Entwicklung von Verfahren, die einem Assistenzsystem den Schluss von unscharfen und mehrdeutigen Sensordaten auf die Intentionen des Nutzers erlauben — eine Art des „Gedankenlesens“. Dies ist eine technisch sehr spannende Frage, die natürlich auch in Bezug auf Datenschutz und Wahrung der Privatsphäre eine gewisse Brisanz besitzt.

Gegenstand dieses Vortrags ist die Diskussion von Ansätzen und Anwendungsbeispielen für Verfahren zur Situations- und Intentionserkennung im Kontext assistiver Systeme.

Vortrag | Prof. Dr. Thomas Kirste

Cloud Computing Labor

  • Raum: 217
  • Zeit: 19:00 – 19:30 Uhr + 20:30 – 21:00 Uhr (30 min)
  • Zielgruppe: für Kinder ab 10 Jahre geeignet

Cloud Computing dringt durch populäre Anwendungen wie das Speichern und Abrufen von Bildern oder Videos in das alltägliche Leben vor. Besichtigen kann man ein energieeffizientes studentisches Labor mit einem intelligenten Cloud-Speichersystem.

Laborbesichtigung und Demonstrationen | Dr.-Ing. Helge Parzyjegla, Prof. Dr.-Ing. Gero Mühl

Visual Analytics – Eintauchen in stereoskopische 3D Projektionen

  • Raum: 303
  • Zeit: 18:00 – 22:00 Uhr (fortlaufend) alle 30 Minuten
  • Zielgruppe: für Kinder ab 10 Jahre geeignet

Erkenntnisse aus großen Datenmengen zu gewinnen ist nicht trivial. Eine Möglichkeit dieser Herausforderung zu begegnen ist es, die Daten sichtbar und interaktiv erforschbar zu machen, wobei berechnende Verfahren zusätzliche Hilfestellungen bieten. Ziel ist es, die Wahrnehmungsfähigkeiten und Problemlösungskompetenz des Menschen mit der enormen Leistungsfähigkeit von Computern zu verbinden.

In anschaulichen Demonstrationen werden verschiedene Visual Analytics Methoden vorgestellt. Auf der Makroebene werden Mobilitätsdaten von Verkehrsflüssen untersucht, auf der Mikroebene begeben wir uns in feinste Schichten der Netzhaut des menschlichen Auges. Hierbei können die Besucher direkt mit den visuellen Repräsentationen auf großen Anzeigeflächen interagieren oder eintauchen in stereoskopische 3D Projektionen der Daten.

Laborbesichtigung und Demonstrationen | Dr. Christian Tominski, Martin Röhlig

Moderne Technologien für Manager auf dem Weg zur richtigen Entscheidung

  • Raum: 320
  • Zeit: 18:00 – 18:30 Uhr + 18:30 – 19:00 Uhr + 19:00 – 19:30 Uhr + 19:30 – 20:00 Uhr + 20:00 – 20:30 Uhr + 20:30 – 21:00 Uhr (30 min)
  • Zielgruppe: für Kinder unter 10 geeignet

In unserem Speziallabor zeigen wir, wie Manager mit Unternehmensmodellen bei Entscheidungen unterstützt werden. Moderne Technologien und klassische Interaktion helfen bei Fragen wie „Welche Ressourcen sind notwendig, um bestimmte Ziele zu erreichen?“ oder "Welche Ressourcen sind kritisch für mein Geschäft?"

Laborbesichtigung und Demonstrationen | Dr. Birger Lantow, Prof. Dr. Kurt Sandkuhl, MSc. Felix Timm, Jun.-Prof. Dr. Michael Fellmann

Intelligente Umgebungen und moderne Assistenzsysteme? Science Fiction oder Alltag?

  • Raum: 321
  • Zeit: 20:00 – 20:30 Uhr + 21:30 – 22:00 Uhr (30 min)
  • Zielgruppe: für Jugendliche ab 16 geeignet

Smartphones, Fitnessarmbänder und Smart Homes bestimmen zunehmend unseren Alltag. Systeme treffen Entscheidungen basierend auf den Daten der Sensoren, um uns durch Steuerung der Aktoren zu unterstützen. Doch woher weiß ein Computer was man eigentlich will und wie können sie uns dabei unterstützen?

Das sogenannte SmartLab, ein intelligentes Labor, sammelt eine Vielzahl von Informationen über die Umgebung, um darauf basierend die Nutzer bei Ihrem Vorhaben zu unterstützen: Nie wieder den Beamer starten, die Leinwand herunter lassen und das Licht abdunkeln bevor man einen Vortrag beginnt? Doch welche Technik ist dafür notwendig und wie sieht das Ganze praktisch aus?

Laborbesichtigung und Demonstrationen | Max Schröder, Stefan Lüdtke, Dr. rer. nat. Sebastian Bader


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