Förderpreis Lehre der Universität Rostock geht in diesem Jahr zweimal in die Informatik

Institut für Informatik
v.l. Professor Wolfgang Bernard (GFUR), die drei Preisträger des Förderpreises für Lehre 2019: Dr. Ellen Haustein, Professor Andreas Heuer, Prorektorin Professorin Meike Klettke, und der Rektor der Universität Rostock, Professor Wolfgang Schareck (Copyright: Universität Rostock / ITMZ).

Den Förderpreis für Lehre, der seit 1998 jährlich von der Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) vergeben wird, geht im Jahr 2019 gleich zweimal in die Informatik. apl. Prof. Dr.-Ing. Meike Klettke und Prof. Dr. Andreas Heuer erhalten die Preise für ihre Veranstaltungen „Einführung in die Informatik“ bzw. die Datenbank-Lehrveranstaltungen der Informatik-Studiengänge.

Die Dozenten werden von Studierendengruppen oder Fachschaften dem GFUR vorgeschlagen. Die Vorschläge müssen schriftlich begründet werden. Alle Vorschläge müssen dann von den vorschlagenden Studenten vor einer GFUR-Kommission mündlich verteidigt werden. Im Jahre 2019 wurden sieben Vorschläge aus fünf Fakultäten unterbreitet. Drei Lehrende wurden dann ausgezeichnet, neben den beiden Informatikern auch Dr. Ellen Haustein von der WSF.

Meike Klettke erhält auf Vorschlag einer Studierendengruppe aus der WSF einen Förderpreis für ihre mit großem Enthusiasmus und in hervorragender Methodik und Didaktik gelesene Vorlesung „Einführung in die Informatik“. Unter Nutzung verschiedener technischer Möglichkeiten lehrte sie sehr praxisnah und es gelang ihr, in jeder Vorlesung den Spannungsbogen über die gesamte Zeit aufrecht zu erhalten.

Andreas Heuer wurde von der Fachschaft Informatik für seine Lehrleistungen und sein Engagement für die Studierenden vorgeschlagen. In jeder Vorlesung vermittelt er nicht nur die theoretischen Grundlagen, sondern fördert auch einen Blick über den Tellerrand hinaus. Er bietet den Studierenden durch das gesamte Informatikstudium nachhaltige fachliche Begleitung mit engem Praxisbezug. Dabei vermittelt er in ausgezeichneter Weise Schlüsselqualifikationen und Kernkompetenzen.

Andreas Heuer freute sich schon über die Nominierung zum Förderpreis: „Allein die Nominierung ist ja schon eine Auszeichnung, da die Studenten sich sehr viel Arbeit machen mussten, um einen Vorschlag einzureichen und gegenüber anderen Vorschlägen zu verteidigen.“ Auch für das Institut für Informatik ist die Vergabe in diesem Jahr ein Erfolg. Heuer betont: „Seit 21 Jahren sind Frau Klettke und ich die ersten, die den Förderpreis für Lehre an das Institut für Informatik geholt haben.“ Und zur Rolle einer guten Lehre an einer Universität ergänzt er: „Gute Forschung setzt gute Lehre voraus. Ohne gute Lehre gewinnt man keine Nachwuchsforscher unter den Studenten.“

„Es freut mich sehr, dass ich diese Auszeichnung für eine Lehrveranstaltung erhalten habe, die ich seit vielen Jahren mit großer Begeisterung durchführe“, so Meike Klettke. „Mit Studierenden die Faszination für die Wissenschaft und mein Fach, die Informatik, zu teilen, gehört für mich zu den schönsten Aufgaben meines Berufes. Ich empfinde es als großes Privileg, Wissen vermitteln zu dürfen. Daher freut es mich auch immer besonders, wenn mir ehemalige Studierende Jahre nach Abschluss des Faches darüber berichten, wie und wofür sie diese Kenntnisse einsetzen konnten.“

Beide betonen, dass sie aus dieser hohen Auszeichnung durch die Studierenden auch viel Motivation für die zukünftigen Lehrveranstaltungen ziehen.


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