Diplomstudiengang Informatik
Ziel des Studiums
Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen und automatisierten Verarbeitung von Informationen. Sie untersucht grundsätzliche Verfahrensweisen der Informationsverarbeitung und allgemeine Methoden ihrer Anwendung. Das Studium der Informatik ist auf anspruchsvolle Tätigkeitsbereiche in Industrie (Entwurf, Planung, Produktion), Handel, Versicherungen, Unternehmensberatung, öffentlicher Verwaltung, Lehre und Forschung ausgerichtet. Es soll dem Studenten die dafür erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden auf dem Gebiet der Informatik so vermitteln, dass er zu wissenschaftlicher und ingenieurtechnischer Arbeit und zu verantwortlichem Handeln fähig wird.
Zulassungsvoraussetzungen
- Es gelten die Vorschriften Über die Zulassung zum Studium an wissenschaftlichen Hochschulen.
- Ein erfolgreiches Studium der Informatik setzt die Fähigkeit sowohl zu einer mathematisch formalen, abstrakten, wie auch einer anwendungsbezogenen praktischen Arbeitsweise voraus.
- Gute Kenntnisse der englichen Sprache erweisen sich im Laufe des Studiums der Informatik als unentbehrlich.
- Der Studienbewerber sollte Erfahrungen im Umgang mit Hard- und Software von Rechnern gesammelt haben. Spezielle Programmierkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
- Die Arbeit eines Informatikers erfolgt häufig im Rahmen größerer Teams. Es sollten deshalb die Bereitschaft und Fähigkeit zur Teamarbeit vorhanden sein.
Studienbeginn und Regelstudienzeit
Das Studium beginnt jeweils im Wintersemester. Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester.
Aufbau des Studiums
Das Studium ist unterteilt in Grund- und Hauptstudium. Im Grundstudium (1.-4. Semester) geht es um die Aneignung von Grundwissen und die Herausbildung von Grundfähigkeiten. Es besteht größtenteils aus obligatorischen Veranstaltungen. Frei wählbar ist das Nebenfach. Zusätzlich zu den Vorlesungen, Seminaren und Übungen werden einige Praktika absolviert. Das Hauptstudium (5.-10. Semester) kann dann mehr nach den individuellen Interessen eines jeden Studenten ausgestaltet werden.
Es umfasst folgende Komponenten:
- Kernstudium
- Lehrveranstaltungen in einem Vertiefungsgebiet
- Wahlpflichtveranstaltungen
- Seminare
- einsemestriges Berufspraktikum in der Industrie
- Studienarbeit
- Diplomarbeit
Vertiefungen gibt es in den Bereichen Computergraphik, Technische Informatik, Theoretische Informatik, Praktische Informatik und Bioinformatik.
Als Informatiker muss man in der Lage sein, sich in unterschiedlichste Anwendungsgebiete einzuarbeiten. Daher ist das Studium eines Nebenfaches sinnvoll, um alternative Herangehensweisen an Probleme zu lernen. In Rostock kann man sich ab dem 3. Semester aus dem breiten Angebot der Universität ein individuelles Nebenfach auswählen.
Verbindet man Vertiefung und Nebenfach, so gibt es Spezialisierungsrichtungen zu den Themen Medientechnik, Medizininformatik und Umweltinformatik.
Über Einzelheiten zum Studium Diplom-Informatik informieren:
Sie finden die Studien- und Prüfungsordnungen für den Diplomstudiengang Informatik.
Außerdem stehen Formulare und Protokollvorlagen zur Verfügung.

