Aktuelles

Rostocker Informatik im Hochschulranking: Den verlorenen grünen Punkt endlich ergattert

[30.04.2012]

Bereits seit 2006 hatte die Rostocker Informatik beim Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) sehr gut abgeschnitten. Leider störte jedes Jahr bei den 20 Einzelkriterien eine einzige Bewertung mit einem "roten Punkt" (Bewertung in der Schlussgruppe): im Kriterium "Räumlichkeiten".

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Die erste Zuse im neuen Zuse

[26.04. - 28.04.2012]

Im Rahmen der Veranstaltungen “Lange Nacht der Wissenschaften”, “School meets (Computer) Science (SmS)” und dem Hochschulinformationstag mit Tag der offenen Tür wird der Nachbau des ersten Computers der Welt, die Zuse Z 3 R, im Konrad-Zuse-Haus in Rostock, der neuen Heimat der Rostocker Informatik-Forscher und Informatik-Studenten präsentiert.

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Plug'n Simulate in der Demographie

[28.03.2012]

Im März 2012 erhielt Frau Dr. Christina Bohk für ihre Promotion zum Thema "Entwicklung, Implementierung und beispielhafte Anwendung eines neuartigen probabilistischen Bevölkerungsprognosemodells" den Nachwuchspreis der Deutschen Gesellschaft für Demographie. Die entwickelte Software basiert auf dem am Lehrstuhl Modellierung und Simulation entwickelten plug-in basierten Framework James II. Das "Plug'n simulate"-Konzept von James II ermöglichte es, verschiedene neue Komponenten zu entwickeln, zu testen und diese von James II verwalten zu lassen, wodurch einfach z.B. alternative Berechnungsansätze (auch über die Nutzeroberfläche) ausgetauscht, viele Funktionen zum Experimentieren mit Simulationsmodellen genutzt (inkl. parallele Ausführung von Experimenten) und zahlreiche James II-Komponenten (z.B. zur Generierung von Zufallszahlen, zum Datenexport oder für die Nutzeroberfläche) wiederverwendet werden konnten. Dies hat den Entwicklungsaufwand der als open-source zur Verfügung gestellten Modellierungs- und Simulationsumgebung (PPPM) erheblich reduziert (https://bitbucket.org/Christina_Bohk/p3j).

Rostocker überschreiten Grenzen in der Modellierung und Simulation

[20.03.2012]

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."
So beschrieb einst Ludwig Wittgenstein die Rolle der Sprache und dass dies auch von Systembiologen so gesehen wird, zeigt die Resonanz auf eine Veröffentlichung der Arbeitsgruppe Modellierung und Simulation unter Leitung von Adelinde Uhrmacher in dem international renommierten open access Journal BMC Systems Biology. Beim Erscheinen im Oktober 2011 mit einem begleitenden Artikel im Verlags-Flagschiff BMC Biology geehrt, mittlerweile über 3800 Mal zugegriffen (damit auf Platz 3 aller Publikationen der BMC Systems Biology in den letzten 12 Monaten) und gerade als "Editor's picks" ausgewählt, beschreibt der Artikel eine neue Sprache zur Modellierung und Simulation zellbiologischer Systeme auf unterschiedlichen Organisationsebenen. ML-Rules (so die Bezeichnung der Sprache) ermöglicht es, in kompakter und präziser Form flexibel komplexe intra- und interzelluläre Prozesse zu beschreiben, zu simulieren und zu analysieren. Dies ist von entscheidender Bedeutung, um zellbiologische Dynamiken insbesondere im Kontext der Krebsentstehung, (embryonalen) Entwicklung, aber auch unterschiedlicher regenerativer Prozesse besser zu verstehen. Bei all diesen Prozessen spielen komplexe Wechselwirkungen zwischen molekularer Ebene und höheren Stufen der biologischen Organisation, wie Zellen und Gewebe, eine entscheidende Rolle für die Entstehung von Krankheiten.

Der Artikel "Rule-based multi-level modeling of cell biological systems" von Carsten Maus, Stefan Rybacki und Adelinde M. Uhrmacher ist unter folgendem Link frei verfügbar: http://www.biomedcentral.com/1752-0509/5/166